Majak (Russia)

Reprocessing plant

Facilities in Majak

plantreactor typconstruction startoperation startshut down
Majakreprocessing plant
1996-03-12

Moskau (Reuter) - Rußlands einzige atomare Wiederaufarbeitungsanlage im Suedural ist unsicher und muß nach offiziellen Angaben mit riesigen Summen modernisiert werden. Der stellvertretende Chef des Majak-Anlage am Tetscha-Fluß, Jewgeni Droschko, sagte am Sonntag, mit dem Geld, das gegenwärtig da sei, könne die Sicherheit der Menschen am unteren Flußlauf nicht gewährleistet und eine Umweltgefährdung nicht ausgeschlossen werden. In der Anlage, die Umweltschuetzer als "russische Zeitbombe" bezeichneten, gab es 1949, 1957 und 1967 Unfälle, die von der damaligen sowjetischen Regierung verschwiegen wurden.

Gegenwärtig gebe es nur Einnahmen von den frueheren sozialistischen Staaten, deren Atombrennstäbe im Werk Majak aufgearbeitet wuerden, sagte Droschko. Das sei aber nicht genug. Die Behörden in Moskau kuendigte harte Entscheidungen an und warfen der Leitung des Werks Pflichtvergessenheit vor.

Der Vize-Minister fuer Katastrophenschutz, Viktor Wladimirow, sagte auf einer Sitzung der Regierungskommission, nach den Unfällen seien ueber 60.000 Menschen im Uralgebiet evakuiert worden. Etwa 900 seien radioaktiv verstrahlt worden. Nach Droschkos Angaben muessen vor allem ein verschmutzter See in eine Betonwanne verlegt werden und ein Damm gebaut werden, damit radiaktiv verseuchtes Wasser aus den Fabrik-Becken nicht mehr in die Tetscha fließe. Auch muesse eine neue Anlage fuer die Lagerung von Plutonium gebaut werden.

1994-05-23

Release of radioactive aerosols though ventilation system.

1993-08-02

Rupture of pipeline due to corrosion. Leakage of radioactive pulp.
(source: Greenpeace nuclear accident calendar)

1993-07-17

An explosion occurs in a plutonium processing plant; radiation is released.
(source: Greenpeace nuclear accident calendar)